Wasser und Skisportverein Euskirchen e.V.
Mitglied im Deutschen Segler Verband im Deutschen Kanuverband
im Seglerverband NRW und Westdeutschen Skiverband
Dann begann eine arbeitsreiche Zeit. Das Haus wurde renoviert, erweitert, Wege wurden angelegt und nicht zuletzt musste das alles
einschliesslich des Kaufpreises auch finanziell verkraftet werden.
In der Zwischenzeit wurde der Wochenendzeltplatz zur Ferienkolonie, mutierten die Zelte zu Komfortmobilen,
die Kanus wurden zu "Dickschiffen", (wenngleich ein kleiner mobiler Kreis von Mitgliedern auch heute noch die Fahne der Kanuten hochhält),
die Apartments erhielten eine hochfeine Sanitäranlage, das Clubhaus Heizung und eine komfortable Küche,
der Wochenendplatz moderne Stromanschlüsse und Kanalisation, die Segler einen allen Erfordernissen gerecht werdende Steganlage.
Für jeden wurde gesorgt, Aufmerksamkeit, wenn auch in Etappen, jedem geschenkt.
Das alles wurde realisiert durch den Idealismus der Vereinsmitglieder.
Damals
vor 60 Jahren
gegründet 1950
WSVE
...es begann mit fünf naturbegeisterten
Kanufahrern, die meinten, zu mehreren
das gleiche Hobby auszuüben bringe
mehr Spass. Man zog gemeinsam
durch die Welt, eroberte Fluss um
Fluss, Ahr, Mosel, Rhein, Ems, Sieg
und viele andere.
Man reiste an mit der Bahn, schleppte
auf langen Fusswegen sein Sportgerät
ans Wasser und kämpfte mit den
Gewichten der Boote, die damals
faltbar waren. War man dann aber
auf dem Wasser, in herrlicher Natur,
waren die Anstrengungen schnell
vergessen.
Aber auch unsere Gründerväter
waren ständig auf der Suche nach
Neuem, nach neuen Ufern, neuen
Herausforderungen. Schon bald
nachdem man an der Steinbach-
talsperre bei Euskirchen sesshaft
geworden war, der Verein hatte
mittlerweile immerhin 50 Mitglieder,
wurde das erste Heim zu klein, zu
eng- ausserdem stand ja das neue
Auto vor der Tür. Der Rursee in der
Eifel wurde entdeckt. Wunderbares
Wasser, ein großer See in lieblicher
Eifellandschaft und doch noch gut
zu erreichen.
Schon bald wurde das “Fuchsloch”
besiedelt, das dazugehörige Bauern-
haus Hardt bezogen und später auch
erworben.Der Verein hatte ein Zuhause
am “grossen” Wasser, Platz für die
Zelte und ein Haus für die Boote. Man
war am Ziel. Doch dann kam der große
Schreck! Der Rursee wurde auf die
doppelte Menge Wasser aufgestockt der
See stieg. Alle Anstrengungen schienen
im wahrsten Sinne des Wortes ins
Wasser gefallen zu sein. Ein kleiner aber
entscheidender Meßfehler eines Technikers
war es dann, der wenigstens das Haus
rettete. Zwar kommt auch heute noch das
Wasser bei Höchststaubis auf wenige
Zentimeter an das Clubhaus heran, aber
eben nur bis auf wenige Zentimeter.